Historie vereinfachte Gebäudeheizlastnormen
ÖNORM M 7500:1963
ÖNORM B 8135:1983
Keine Norm gültig
von 2004 bis 2014*
ÖNORM H 7500-3:2014
Nachfolger noch
NICHT geplant
Frühere vereinfachte Gebäudeheizlast
Die ÖNORM B 8135:1983 war eine österreichische Norm (genau genommen eine Vornorm) zur vereinfachten Berechnung der Heizlast von Gebäuden. Sie gehört zur historischen Entwicklung des vereinfachten Gebäudeheizlastverfahrens.
* Durch die Veröffentlichung der EN 12831:2003 musste die ÖNORM B 8135 zurückgezogen werden. Allerdings wurde sie erst 2014 durch die ÖNORM H 7500-3 ersetzt. Das bedeutet, in der Zeit von 2004 bis 2014 war keine ÖNORM für vereinfachte Gebäudeheizlastberechnungen gültig. Daher gab es viele Planer, die sie in der Zwischenzeit noch eingesetzt haben. Mittlerweile ist von der Nutzung aber sehr deutlich abzuraten.
Das heutige vereinfachte österreichische Verfahren ist in der ÖNORM H 7500-3 geregelt. Auch dort wird die Gebäudeheizlast über ein Hüllflächenverfahren ermittelt; es handelt sich nicht um eine Raumheizlastberechnung.
Das Rechenverfahren
ÖNORM B 8135 setzte ein stark vereinfachtes statisches Hüllflächenverfahren ein. Gegenüber der aktuell gültigen ÖNORM H 7500-3 gibt es einige Unterschiede, wie zB bei der Ermittlung der Wärmeverluste an das Erdreich.